Rezept für Barbunya

Wenn Sie im Internet nach Rezepten für diese köstliche türkische Bohnenspezialität suchen, finden Sie soviel, dass Sie jahrelang täglich Barbunya kochen können, ohne sich zu wiederholen. In der Tat ist - wie bei fast jedem Traditionsgericht – die Zubereitung eher einfach.

Der Schwerpunkt sollte hier auf die Qualität der wenigen Zutaten gelegt werden, dann wird Ihnen eine herausragende Barbunya gelingen.

 

Zutaten:

Für 4 Portionen benötigen Sie:

  • 200g getrocknete Wachtel- oder Pintobohnen
  • 2-3 Zwiebeln
  • 1 mittelgroße Karotte
  • etwas Tomatenmark
  • ca. 450g aromatische Tomaten
  • knapp 1l Brühe
  • Salz, Pfeffer, Zucker, kaltgepresstes Olivenöl*, Tomatenmark
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Zubereitung:

1) Weichen Sie die Bohnen 12 Stunden lang ein, setzen Sie sie dann mit frischem Wasser und einer ungeschälten Zwiebel auf und lassen Sie sie ca. 1 Stunde lang kochen, bis sie weich sind.

2) Entfernen Sie die Zwiebel und lassen Sie die Bohnen abtropfen.

3) Die restlichen Zwiebeln und die Karotte werden geschält und möglichst fein gewürfelt.

4) Die Tomaten werden geschält, entkernt und in Würfel geschnitten. Das Schälen frischer Tomaten geht am besten, wenn Sie die Tomaten kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen und nach 1 Minute die Tomaten abgießen. Dann sollte die Haut beinahe wie von selbst von den Früchten springen.

5) In einem Schmortopf erhitzen Sie jetzt Olivenöl. Lassen sie Zwiebel- und Möhrenwürfel im Öl angehen und geben Sie dann das Tomatenmark und die Tomaten hinzu.

6) Lassen Sie alles 5 Minuten dünsten und geben Sie dann die Brühe und die Bohnen hinzu.

7) Würzen Sie mit 1-2 Teelöffeln Zucker, Salz, Pfeffer und Cayenne.

8) Lassen Sie alles weitere 30 Minuten kochen, schmecken Sie ein letztes Mal ab und lassen Sie die Barbunya abkühlen.

Das Gericht wird - aus gutem Grund - in der Türkei entweder lauwarm oder kalt serviert. Reichen Sie das Gericht als Vorspeise, als Beilage zu kurzgebratenem Lamm oder Rind, oder als Hauptgericht mit einer Schale Pilaw-Reis* als Beilage.

Mindestens ebenso wichtig wie die Qualität der verwendeten Gemüse ist bei diesem Gericht die Qualität des verwendeten Olivenöls. Lassen Sie sich nicht lumpen, holen Sie das beste Öl der ersten Pressung aus dem Schrank, es lohnt sich!

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